Pilgern zur Marien-Verehrungsstätte

Bewohner des Wohn- und Pflegezentrums St. Mauritius Medebach auf dem barrierefreien Pilgerweg Berge.

Der Ausflug von 20 Bewohnern des Wohn- und Pflegezentrums auf den Pilgerweg Berge war bestimmt von der Sehnsucht der Menschen nach einer religiösen Erfahrung. Sie konnten nach langer Zeit mal wieder die sakrale Stimmung in einer Barockkirche  aufnehmen.  Bei jedem einzelnen Teilnehmer traten individuelle Gefühle und ihre persönlichen Erfahrungen aus der Vergangenheit hervor und diese brachten die Menschen auch in vielen Gesprächen und Gefühlsäußerungen zum Ausdruck.

Nach einer kurzen Andacht in der Kirche zur Einstimmung auf die Pilgerwanderung begaben sich die meisten Menschen mit Fortbewegungsmittel auf den barrierefreien Pilgerweg. Sie hatten das Ziel vor Augen, die Verehrungsstätte der Muttergottes, d.h. die Grotte mit der „Madonna aus Fatima“  zu sehen.

Bei gutem Wetter bewältigten die Rollstuhlfahrer den Weg ohne große Anstrengungen. Für die Menschen, die noch mit ihren eigenen Kräften die Wegstrecke zurücklegen wollten, standen unterwegs zur Rast und zum Verweilen Bänke und Stühle zur Verfügung. Angekommen an der Grotte, waren die Gläubigen erfüllt von dem Anblick der „Madonna aus Fatima“ und sie dankten Gott mit altbekannten Gebeten und Liedern.

Für den Rückweg stand ein Transportfahrzeug zur Verfügung, das auch von einigen Teilnehmern genutzt wurde. Beim Ankommen in der Kirche erlebten sie sich als normale Gläubige, die ihre alten Erfahrungen von Prozessionen zurückgewonnen hatten und damit auch ein kleines Stück neuen Lebensmut für sich mitnehmen konnten.

Beim anschließenden Kaffeetrinken im barrierefreien Pfarrheim konnten die Pilger ihre verlorenen Kräfte wieder aufbauen. Dazu trug auch der frischgebackene  Kuchen aus dem Backhaus bei.

Die Betreuer sammelten bei der Organisation dieser neuen Veranstaltung erste Erfahrungen und haben die logistischen Herausforderungen beim Transport und der Betreuung der Menschen hervorragend bewältigt.

Bereichert von dem Gefühl alte religiöse Erfahrungen wiedergefunden zu haben und ein Stück an einem „normales Leben im Dorf“ teilgenommen zu haben, kehrten die Bewohner heim.

Nähgruppe der Caritas-Konferenz

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