Maiprozession mit Station am Wohn- und Pflegezentrum

Am Sonntag, den 05. Mai fand die Maiprozession der Kirchengemeinde statt, bei der auch eine Station traditionell an unserer Einrichtung ist. Die Ordensschwestern gestalteten auch in diesem Jahr wieder liebevoll die Station.

Ein herzliches Dankeschön!

Die Cyber Oldies

Seit Beginn des Jahres 2018 gibt es ein neues Angebot im Wohn- und Pflegezentrum St. Mauritius in Medebach.

Bei den „Cyber-Oldies“ handelt es sich um eine Gruppe von acht Bewohnern, die auch den neuen Technologien offen gegenübersteht.

Zunächst ging es erst einmal darum herauszufinden, was die Enkel und Urenkel an den neuen Medien so fasziniert. Schnell fand die Gruppe heraus, dass es Freude bereitet, Computerspiele zu spielen und dass es auch für ältere Menschen viele spannende Inhalte bei Google und YouTube zu entdecken gibt.

Ziel ist es, einen Imagefilm der Einrichtung zu drehen und diesen auf der Homepage des Wohn- und Pflegezentrums zu veröffentlichen.
 

Gedenkgottesdienst

Am Freitag, den 16. November fand der ökumenische Gedenkgottesdienst für unsere verstorbenen Bewohner und Tagespflegegäste des vergangenen Jahres statt.

Pfarrer Dr. Funder von der katholischen Kirchengemeinde und Pfarrer Steinmann von der evangelischen Kirchengemeinde feierten den Gottesdienst gemeinsam. Unterstützt wurden sie dabei von Brigitta Schnurbus und Tatjana Hellwig vom sozialen Dienst der Einrichtung. Im Vorfeld wurde eine Gedenkecke erstellt, in die für jeden verstorbenen Bewohner ein Gedenkkreuz zur Erinnerung gelegt wurde.

Während des Gottesdienstes wurde außerdem für alle verstorbenen Bewohner und Tagespflegegäste eine Kerze entzündet. Es wurde auch an die Opfer von Naturkatastrophen und Terrorismus gedacht. Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle Gäste zu einem gemeinsamen Kaffeetrinken ins Foyer eingeladen. 
 

Das Familienzentrum Maris Stella besucht uns zu St. Martin

Am 9. November besuchten uns die Kinder des Familienzentrums Maris Stella. Sie führten das bekannte Martinsspiel für uns auf, was uns allen verdeutlicht, wie wichtig das Teilen ist. Der heilige Martin verschenkte einen Teil seines Mantels an einen frierenden Bettler.


Anschließend wurden bekannte Laternenlieder gesungen und auch das Lied von St. Martin. Alt und Jung sangen gemeinsam und unsere Bewohnerinnen und Bewohner freuten sich sehr über die vielen Kinder. Zum Abschluss schenkten uns die Kinder einen Geschichtenadventskalender bestehend aus Sternen, den wir im Foyer aufhängen werden. So können wir jeden Tag eine kleine Geschichte oder ein Gedicht hören und uns an den Besuch der Kinder erinnern.

Mauritiusfeier im Wohn- und Pflegezentrum

Am 24. September feierten wir das Mauritiusfest.

Beginn war um 14.30 Uhr mit einer Heiligen Messe in unserer Kapelle, die von Pater Martin zelebriert wurde. Pater Martin kommt in jedem Sommer für mehrere Wochen nach Medebach und unterstützt die Geistlichen hier vor Ort. Er stammt aus Nigeria.
Nach dem Gottesdienst tranken alle gemeinsam Kaffee im Foyer, es wurden Lieder gesungen, Geschichten vorgelesen und alle hatten viel Freude an diesem Nachmittag.

Ein besonderer Dank geht an das Küchenteam, welches uns wieder mit leckerem Kuchen versorgte.

Erntedankfest im Wohn- und Pflegezentrum

Am 9. Oktober feierten wir das Erntedankfest. Beginn war um 16 Uhr mit einem Wortgottesdienst zu Erntedank, zu dem wir Vikar Jijo Pidiyath begrüßen durften. Gemeinsam dankten wir für die Erntegaben dieses Jahres.

Anschließend saßen wir im Foyer gemütlich zusammen, hörten Geschichten und Gedichte und sangen Herbst- und Volkslieder. Gottfried Schüngel begleitete uns am Keyboard und gab auch einige alte Schlager wie „Junge, komm bald wieder“ zum Besten. Die Küche hatte ein leckeres Abendessen vorbereitet und so klang unser Erntedankfest gemütlich aus.

Zitherkonzert mit Eckhard Lauer

Ein besonderer Höhepunkt war Ende August 2018 das Zitherkonzert von Eckhard Lauer.

Die Bewohner und Mitarbeiter erlebten einen stimmungsvollen Nachmittag mit einem sehr abwechslungsreichen Programm. Eckhard Lauer bot Volkslieder zum Mitsingen, klassische Stücke und bekannte Melodien aus großen Filmen. Alle klatschten begeistert mit, bewegten sich im Takt und sangen auch kräftig mit. Wir waren uns einig, dass wir so einen Nachmittag gerne noch einmal wiederholen können.

Noch ein 99. Geburtstag

Am 03. August feierte Frau Ottilie Röber ihren 99. Geburtstag.

Vikar Jijo Pidiyath, Rainer Hellwig und Tatjana Hellwig gratulierten sehr herzlich zu diesem besonderen Geburtstag.

Sommerfest der 50er Jahre – zurück in eine lange vergangene Zeit

Am 1. Donnerstag im Juli feierten wir auch in diesem Jahr wieder unser Sommerfest.

In den letzten Jahren hatten wir immer sehr sonnige Tage, wenn unser Sommerfest auf dem Plan stand. In diesem Jahr fing es bereits morgens an zu regnen. Zelte und Tische waren bereits aufgebaut. Nun war guter Rat teuer. Sollte das Fest nach drinnen verschoben werden? Es wurde erst einmal dafür gesorgt, dass alle Plätze draußen vorm Regen geschützt waren. Am Nachmittag war das Wetter immer noch sehr unbeständig. Die Gäste nahmen zum Teil im Foyer Platz, einige setzten sich aber auch draußen unter die Zelte.

Die 50er Jahre hatten Einzug gehalten. Iwona Fetke hatte mit ihrer Kreativgruppe verschiedene Dekorationen erstellt, die für viel Begeisterung sorgten. Viele Mitarbeiter hatten auch verschiedene Dinge von zu Hause mitgebracht, die noch aus den 50er Jahren stammten. Alte Schallplatten, Kochbücher, ein Grammophon und ein Tisch mit Sammeltaschen der 50 er Jahre sorgten für viele Hingucker. Da es draußen zu regnerisch war, wurde die Ausstellung der 50er Jahre in die Kapelle verlegt. Hier konnten alle sehen, welche Spiele in der Zeit „in“ waren, wie damals geworben wurde, welche Frisuren getragen wurden und welche Filmhits im Kino liefen. Wer erinnert sich nicht gerne an Filmgrößen der damaligen Zeit? Peter Alexander, Heinz Rühmann, Heinz Erhardt und Conny Froboes waren in diesen Jahren gern gesehen, um nur einen kleinen Teil zu nennen.


Die Küche hatte für ein abwechslungsreiches Kuchenbuffet gesorgt und so genossen alle erst einmal ihre Tasse Kaffee.
Draußen erfreuten die Orketaler Musikanten die Gäste mit toller Blasmusik. Antje Lefarth hatte wieder Sitztänze mit den Bewohnern einstudiert. Natürlich hörten wir auch hier die tollen Schlager der 50er Jahre. Bei „Pack die Badehose ein“, sangen und klatschten alle begeistert mit. Beim Lied „Lollipop“ hatten alle einen bunten, gebastelten Riesenlutscher zur Hand, worüber sich auch die Kinder sehr freuten.


Natürlich gab es auch in diesem Jahr ein kleines Gewinnspiel. Mit Werbesprüchen der 50er Jahre kannten sich viele Bewohner und Gäste noch gut aus und so gab es zahlreiche Gewinner als es darum ging, die typischen Slogans zu ergänzen. Das HB-Männchen war allen noch ein Begriff und viele wussten auch, dass man bei Persil weiß, was man hat. Die Preise – Medebach Gutscheine – wurden an die ersten drei gezogenen Gewinner verteilt, anschließend gab es noch tolle Preise der Sparkasse für diejenigen, die zwar richtig gerätselt hatten, aber leider kein Losglück hatten. Mittlerweile hatte es auch aufgehört zu regnen und am späten Nachmittag wurde das Wetter richtig gut.


Die Küche sorgte für ein phantastisches Abendessen. Neben Pommes und leckeren Salaten gab es verschiedene Fleischsorten und natürlich auch Bratwürstchen. 


Insgesamt war es ein sehr gelungener Tag, an den sicher alle noch gerne zurückdenken werden.

Wir danken allen, die diesen Tag mitgestalteten.
 

Besuch der Freilichtbühne „Heidi“

Am Sonntag, den 3. Juni besuchten wir die Freilichtbühne in Hallenberg. Wir hatten perfektes Wetter, es war nicht zu warm und nicht zu kalt. In diesem Jahr begleiteten uns auch einige Gäste aus der Tagespflege.


Text der Freilichtbühne:

Wer kennt sie nicht, die berührende Geschichte von Heidi, dem lebensfrohen Naturkind, die als Waise bei ihrem Großvater, dem Alm-Öhi, in den Schweizer Bergen aufwächst? Glücklich lebt Heidi auf der Alm und hütet mit ihrem besten Freund Peter lieber Ziegen, als in die Schule zu gehen.


Doch eines Tages erscheint ihre Tante Dete, die ein gutes Geschäft wittert: Der reiche Herr Sesemann ist auf der Suche nach einem Mädchen, das seiner Tochter Klara in Frankfurt Gesellschaft leisten soll. Klara ist gehbehindert und an den Rollstuhl gefesselt, seit ihre Mutter bei einem Unfall starb. Da ihr Vater oft geschäftlich verreist, fühlt sie sich zu Hause unter der Obhut der strengen Gouvernante Fräulein Rottenmeier sehr einsam.


Dete überredet Heidi also nach Frankfurt zu kommen, liefert sie im Hause Sesemann ab, kassiert ein paar Geldscheine und lässt das verunsicherte Kind in einer ihr ganz neuen Welt - Heidis Abenteuer in der Großstadt beginnt. Schnell freundet sie sich mit Klara an, leidet aber unter dem abweisenden Fräulein Rottenmeier und bekommt bald extrem großes Heimweh. Zum Glück gibt es den lustigen Straßenjungen Gustav und den liebevollen Diener Sebastian, die Heidi beistehen.
Was sie noch alles in Frankfurt erlebt, ob sie ihre Heimat jemals wieder sehen darf und wie ein Wunder geschieht, das kann man 2018 hautnah auf der Freilichtbühne erleben. (Text der Freilichtbühne)


Wir hatten viel Freude bei dieser anrührenden Geschichte. In der Pause ließen wir uns die Mantaplatte oder auch das Bratwürstchen gut schmecken. Am Schluss waren sich alle einig, dass es ein toller Ausflug war.

99. Geburtstag im Wohn- und Pflegezentrum St. Mauritius

Am 9. Mai 1919 wurde Johanna Müller in Medebach geboren.

Es war die Zeit der Weimarer Republik. Trotz schwieriger Lebensverhältnisse in der damaligen Zeit, ist Frau Müller jemand, der stets positiv in die Zukunft blickt. Sie lebte viele Jahre in der Nähe der katholischen Kirche und ihr Glaube gibt ihr auch heute noch viel Kraft. An ihrer Lebenseinstellung können wir uns auch heute noch ein Beispiel nehmen. Nun durfte Frau Müller vor einigen Tagen ihren 99. Geburtstag im Wohn- und Pflegezentrum St. Mauritius feiern.

Frau Müller wohnt bereits seit 2010 in der Einrichtung. Besonders gern hat sie sich immer im Karneval engagiert und trat auch mit über 95 noch in der Bütt auf. Ihre Darbietung des Liedes „Krumme Lanke“ sorgte immer für viele Lacher und Begeisterung im Publikum. Bei einem gemeinsamen Kaffeetrinken, bei der auch Vikar Jijo Pidiyath der Hochbetagten gratulierte, wurde dieser besondere Geburtstag gefeiert.

Frau Johanna Müller gönnt sich nahezu täglich ein kleines Gläschen Jägermeister. Sie sagt: „Vielleicht bin ich deshalb auch so alt geworden.“ Das Wohn- und Pflegezentrum St. Mauritius freut sich mit ihr und gratuliert ebenfalls ganz herzlich. „Wir wünschen Frau Müller weiterhin alles Gute bei bester Gesundheit“, so Einrichtungsleiter Rainer Hellwig.
 

Maiprozession am Wohn- und Pflegezentrum

Am Sonntag, den 6. Mai 2018 fand hier in Medebach wieder die alljährliche Maiprozession mit Station am Wohn- und Pflegezentrum statt.

Unsere Ordensschwestern gaben sich auch in diesem Jahr wieder große Mühe mit dem Altärchen. Unsere Bewohner freuten sich, dass sie Anteil hatten an diesem besonderen Ereignis.

Vielen Dank an unsere Ordensschwestern!